06
Okt 12

The power of words

The spoken word poet Sarah Kay has an exceptional talent for weaving words into poignant, funny, and powerful performances. “If I should have a daughter, instead of Mom, she’s gonna call me Point B … ” began Sarah Kay, in a talk that inspired two standing ovations at TED2011. She tells the story of her metamorphosis from a wide-eyed teenager soaking in verse at New York’s Bowery Poetry Club to a teacher connecting kids with the power of self-expression. Her poem “B” has as well been turned into a hardcover book.


01
Aug 12

(et) Parlo

“(et) Parlo” von Eduard Escoffet gesehen bei Freunde von Freunden




15
Mrz 12

Der Kontrabass

“(Er steht auf, stolpert im Weggehen über den Kontrabaß und brüllt.) … Ja Kruzifix paß doch auf! Immer im Weg um, der Depp! – Können Sie mir sagen, wieso ein Mann von Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument zusammenlebt, das ihn permanent nur behindert?! Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch NUR behindert?! Ihm ein Kainsmal aufdrückt?! Können Sie mir das erklären? – Entschuldigen Sie, daß ich schrei. Aber ich kann schreien hier, soviel ich will. Es hört keiner, wegen der Akustikplatten. Kein Mensch hört mich… Aber ich erschlag ihn noch, eines Tages erschlage ich ihn… (Er geht davon, um sich ein neues Bier zu holen.)”

Zitat aus “Der Kontrabass” von Patrick Süskind, Diogenes, Zürich 1981


06
Feb 12

Mehr Punkte

All You Need Necessesitate Is Love – witzige Werbung von Scrabble


15
Jan 12

Mehr Lesen !

Witzig! Eine von den Social Media-Tools inspirierte Kampagne der Milwaukee Public Library, die uns alle dazu ermuntern soll, öfters mal zu einem Buch zu greifen.

Sean und Lisa Blonder Ohlenkamp haben ihrereseits – nach dem Aufräumen ihres eigenen Bücherregals vor rund einem Jahr – nochmals einen Zacken draufgelegt: wenn man sich das toll gemachte Video anschaut, kann man erahnen, wieviele schlaflose Nächte die beiden wohl im Type bookstore in Toronto verbracht haben müssen. Das Ergebnis lässt sich jedenfalls sehen – und wird gesehen: schon gegen 2 Mio Klicks auf youtube!

gesehen bei designtaxi und swissmiss


04
Jan 12

John Lennon und das Walross

1969 stürmt der mutige 14-jährige Beatles-Fan Jerry Levitan ausgerüstet mit einem Tonband-Aufnahmegerät in John Lennon’s Hotelzimmer in Toronto und überzeugt den Star ein Interview mit ihm zu machen. Er redet mit ihm über den Frieden, Musik, die USA, das Leben im Allgemeinen und die Bee Gees. 38 Jahre später teilt Levitan nun Lennon’s grenzenloser Geist und zeitlose Botschaften mit der Welt. Und wie er es tut, ist brilliant: gemeinsam mit dem Regisseur Josh Raskin und dem äusserst talentierten Zeichner James Braithwaite entsteht der animierte Kurzfilm I Met the Walrus, welcher 2009 als erster Film dank Hilfe des Internets einen Emmy Award abräumte. Ein kulturelles Vermächtnis nicht nur für Beatles-Liebhaber.

Levitan’s und Lennon’s ungewöhnliche Begegnung ist inzwischen auch als Buch erhältlich: I Met the Walrus: How One Day with John Lennon Changed My Life Forever — mit Jerry’s ganz persönlichen Erinnerungen an diesen Tag, Notizen von John und Yoko, den geheimen Zugangscode zu Lennon, Zeichnungen sowie dem Film und dem orignalen Audio-Interview.


21
Mai 11

Wie Shakespeare unser Leben veränderte

Dass William Shakespeare einer der ganz grossen, wenn nicht der grösste Dramatiker der Weltliteratur ist, muss wohl niemandem erklärt werden. Wie stark Shakespeare allerdings Einfluss auf unser gesamtes kulturelles Leben der Moderne hat, ist schon erstaunlich. Von der Politik über die Psychotherapie, vom Broadway zur Botanik, von Babynamen bis zur Zoologie, es gibt kaum einen Bereich, in welchem wir nicht auf Shakespeares Spuren treffen. Der Kolumnist Stephen Marche ist dem Phänomen in seinem Buch “How Shakespeare changed everything” nachgegangen und hat Erstaunliches zusammengetragen, zum Beispiel dass…

… der Name “Jessica” zum allerersten Mal Erwähnung findet in “The Merchant of Venice”

… Freud’s Idee eines gesunden Sex-Lebens von Shakespeare stammte

… Shakespeare über 1700 Wörter prägte wie beispielsweise hobnob, glow, lackluster oder dawn

… sein “Romeo und Julia” die Idee der Pubertät prägte.

Einen kurzen Ausschnitt aus “How Shakespeare changed everything” gibt’s hier zu lesen.

(Illustration via brainpickings)