Ein wunderschön melancholisch-surrealistisches Video für den bezaubernden Sommersong “The Rip Tide” von Beirut: Regisseur Houmam Abdallah lässt in seinem Erstlingswerk ein Schiff in eine Welt segeln, in welcher sich Kunst und Natur vereinen – inspiriert von Werken Salvador Dalis, Georges Seurats oder JMW Turners.
“When I was 5 years old, my mother always told me that happiness was the key to life. When I went to school, they asked me what I wanted to be when I grew up. I wrote down ‘happy’. They told me I didn’t understand the assignment, and I told them they didn’t understand life.”
Eine wunderbare Verschmelzung von Musik und Kunst liefert uns wieder einmal das Internet-Radio Dublab mit seiner VisionVersion Serie ins heimische Wohnzimmer: die perfekte Plattform für den freakigen Psychedelic-Folksingers Devendra Banhart, der in einem Loft in Los Angeles zwischen Werken von Matthew Sullivan, Kwhango Lee und Eddy Sykes seine intimen Gitarren-Klänge und einzigartige Stimme voll entfalten konnte.
Oh Regina, du schaffst es immer wieder uns mit deiner hypnotisierenden Simme und deinen verblüffenden Videos zu überraschen. Die aktuelle Single “All the Row Boats” von Regina Spektors bald erscheinendem neuen Album “What We Saw From the Cheap Seats” ist dabei keine Ausnahme: eine fesselnde surrealistische Annäherung, welche die Grenzen zwischen Traum und Realität verwischt. Regie führte keine geringere als Adria Petty, welche auch für Beyonce’s Hit-Video “Countdown” verantwortlich zeichnete. Petty imitiert perfekt Regina’s Traumzustand and mischt ihre wunderschöne Stimme mit ziemlich ungewöhnlichen und teilweise gespenstischen Bildern.
Regina Spektor’s Album “What We Saw From The Cheap Seats” wird am 29. Mai veröffentlicht
“We are young” singt im Moment ganz Amerika (und wahrscheinlich nach dem Schulabschluss von Millionen von Teenagern in den kommenden Monaten noch intensiver) – ein Song über die kleinen “guilty pleasures” des Lebens, über das schuldbewusste Vergnügen, bei welchem die junge New Yorker Band “Fun” von der grandiosen Funk-/Soul-Lady Jaelle Monaé unterstützt wird. Diese ist zur Zeit eh hoch im Kurs mit Präsident Obama als einer ihrer grossen Fans: an Ostern gab sie vor der begeisterten Präsidentenfamilie (und 35’000 Normalsterblichen Zuhörern) ein Konzert vor dem Weissen Haus. “HUGE THANK YOU 2 The First Family for having me & my family here,” tweetete eine stolze Janelle.
Die Fotoserie ‘Vom Bleiben’ von Andre Giesemann und Daniel Schulz dokumentiert Nachtclubs am Morgen danach. Da wo vor ein paar Stunden das blühende Partyleben stattfand, ist ernüchternde Glanzlosigkeit eingekehrt. Mehr Bilder und Bericht bei Ignant.
Wie viel Spass einem Musik doch machen kann. Playground.is funktionniert ganz einfach. Man nehme eine Band und ein Publikum und gebe ihnen eine Aufgabe: Kreiert gemeinsam in der kommenden Stunde einen Song und nehmt ihn anschliessend auf. Die beiden kanadischen Folk-Pop-Musiker von The Human Statues haben die Herausforderung angenommmen: das Publikum bekam (nebst Gratis Bier..) ganz simple Gegenstände wie Mülleimer, Kochlöffel und alte Dosen in die Hand gedrückt und wurde dazu ermuntert, frei von der Leber weg mitzusingen. “It’s so simple” heisst dann auch der Song und wenn man sich das Video so anschaut, fällt es einem richtig schwer nicht auch mitzusingen. Bleibt eigentlich nur die Frage, wann Playground.is auch zu uns nach Europa kommt?
…and never look back.” – das sind die inspirierenden Worte von Mary Anne Hobbs, lange Jahre erfolgreiche Moderatorin bei BBC 1 Radio und aktuell Xfm, DJ und eine der passioniertesten Musikjournalistinnen, die ich je erlebt habe. Anlässlich einer TEDx Veranstaltung in Manchester erzählte Hobbs vor ein paar Tagen von ihrer ganz grossen Leidenschaft für die Musik, wie sie als junges Mädchen ihren Weg aus dem verschlafenen Lancashire in die Musikmetropole London fand und wie ihre grossen Helden, John Peel und Steve Jobs sie auf ihrer persönlichen Reise inspirierten.
Eine schöne Entdeckung aus der amerikanischen Folk-Singer-Songwriter Szene: Cheyenne Marie Mize, geboren in Louisville / Kentucky. Ihr erstes Album “Before Lately” erschien 2010 mit einem musikalischen Charakter, welcher die New York Times als “tough, dreamy cloudy-sky country and chamber pop” beschrieb. Sicher ist: die Frau hat eine eigene, ausdrucksvolle Stimme, welche sie in der sehr reduzierten Instrumentation ihrer Songs wunderbar zur Geltung bringt. Gerade mit ihrer aktuellen Single “Wishing Well” bringt sie ihre Fähigkeit aus wenig mehr zu machen voll ein: ganz ohne Gitarre, Bass oder Schlagzeug wird ihr Gesang ausschliesslich durch von Händen, Kuhglocken, Füssen oder Cymbal erzeugten Rhythmusklängen begleitet und auch das Video besticht durch seine wirkungsvolle Schlichtheit.
Alleine für diesen Song werden ihn generationenübergreifend alle Menschen mit Liebe zur Italiantià vermissen: der grosse Liedermacher Lucio Dalla erlag kurz vor seinem 69. Geburstag und inmitten einer laufenden Schweizer-Tournee am Donnerstag Morgen einem Herzinfarkt.