La Mer de Pianos

Dieser schöne Kurzfilm produziert von Tom Wrigglesworth & Mathieu Cuvelier folgt Marc Manceaux, dem Inhaber des ältesten Klavier-Geschäfts in Paris. Wie er ein Instrument “opfert”, um viele andere dafür wieder zum Klingen zu bringen, zeugt von seiner tiefen Liebe für die Musik und sein Handwerk.

“So lange ich Wasser, eine Kerze, ein schönes Buch und ein altes Klavier habe, fühle mich lebendig.”, sagt er.

Time is Nothing – Weltreise in fünf Minuten

An kalten, regnerischen Wintertagen wie diesem, bleibt einem nicht viel anderes übrig, als in Gedanken die entlegensten Winkel der Weltkugel zu bereisen. Sehr viel Inspiration für die Weltreise im Kopf bietet das Video “Time is Nothing” des in San Francisco lebenden Fotografen Kien Lam. Eines Tages kündigte er seinen Job, packte seinen Rucksack und machte sich auf, ein Jahr lang die Welt zu erkunden. 343 Tage, 17 Länder, 6237 Fotografien später und mit der Musik seine Bruders William (Places and Faces) entstand diese beeindruckende Erinnerung.

Mixtape für den Barkeeper

Die DKNG Studios haben ein hübsches Poster für die erste Episode “Mixology” der zweiten Staffel der amerikanischen Sitcom Portlandia kreiert.

In “Mixology” Fred helps Carrie chase a romantic mixologist (Andy Samberg) who forgets his roots when he moves from Portland to LA. As a thank you for mixing her the best cocktail of her life, Carrie decides to create the mixologist a mix tape. Our intention with this poster design was to capture the essence of Portlandia while telling a little bit about the episode itself.

Die Entstehungsgeschichte des Posters ist in einem Timelapse-Video mitzuverfolgen.

Wie schön die Zeiten doch waren, als wir uns noch regelmässig eine liebevoll gestaltete Kassettenhülle mit wunderbaren Songs aufnahmen und dem Liebsten zusteckten. Musik, die tausendmal besser auszudrücken vermochte, was wir in dieser poetischen Form nie hätten mit Worten sagen können. Die Website Cassette From My Ex bedient eine Mischung von Nostalgie und Neugier: Geschichten von Menschen, welche sich an ihr Mixtape für eine verflossene grosse Liebe erinnern, natürlich mit entsprechender Playlist zum selbst anhören. Eine wunderbare Sammlung von Herzschmerz und Musik, perfekt für lange dunkle Winternächte.

Purer Videogenuss

Tubalr ist ein Webservice, welcher es dem Benutzer erlaubt, den Namen einer Band oder eines Musikers einzugeben und in Sekundenschnelle eine saubere und einfache Playlist von Musikvideos auf den Bildschirm zu bekommen, ohne den ganzen (meist völlig überflüssigen) Wust an Informationen und Werbung, der einem auf der YouTube-Plattform entgegenleuchtet. Der von Cody Stewart im September 2010 entwickelte Service ist nicht der erste und ganz bestimmt auch nicht der letzte seiner Art, aber er ist schön gemacht und es ist ganz einfach ein Genuss für das bild-überflutete Auge, sich seine Lieblingsvideos ungestört ansehen zu können.

Guten Morgen !

Von so viel Energie am frühen Morgen träume ich auch manchmal…

Eine junge Frau wacht in einem Traum von morgen auf. Sie fliegt schwerelos durch die Natur, in völliger Freiheit und ohne Grenzen. Bis zu dem Moment, wo sie in der Welt landet, in welcher die Schwerkraft regiert. Dort wo man verpflichtet ist, seine Füsse immer schön auf dem Boden zu halten. Dort, wo sich die Leute um einen herum alle gleichen.

“Gravity” – ein super Kurzfilm von Filip Piskorzynski, Musik “Tasty City” von Rone

Leuchtender Jazz

Sydney Cash ist ein Künstler, welcher mit Spiegeln das Licht so faszinierend zu manipulieren vermag, als handle es sich um reale Gegenstände. In seinem Projekt mit dem französischen Jazzmusiker Romain Collin bringt er diese Lichtskulpturen nochmals auf ein anderes Level, indem er ein Zusammenspiel mit der Musik erzeugt. Das Resultat ist diese schöne Mischung von Live Jazzmusik und Lichtinstallation – wunderbar filmisch in Szene gesetzt von Regisseur Yaara Sumeruk.

Das etwas andere Orchester-Probespiel

Ein wirklich umwerfend witziger Clip (insbesondere auch im Abspann) des Tonhalle-Orchesters Zürich: ein satirischer Seitenhieb auf die oftmals spezielle Psychologie von Orchester-Probespielen, dazu illustre Gäste als Kandidaten (u.a. Elmar Ledergerber, Alexander Peraira, Chris von Rohr) und ein grandios mitspielendes Orchester samt Dirigent David Zinman. Köstlich!

Zehn Hände und eine Gitarre

Der Song “Somebody That I Used to Know” des belgisch-australischen Singer-Songwriters Gotye geisterte bereits vor einiger Zeit durch das Netz und stürmte die Hitparaden. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass auch eine andere Band sich an dem Ohrwurm versuchen würde und siehe da, nun ist eine Coverversion der kanadischen Sängerin Sarah Blackwood gemeinsam mit den vier Mitgliedern der Band Walk Off the Earth erschienen und das dazugehörige Video ist defintiv sehenswerter als das Original, spielen die fünf doch gemeinsam an nur einer Gitarre.

John Lennon und das Walross

1969 stürmt der mutige 14-jährige Beatles-Fan Jerry Levitan ausgerüstet mit einem Tonband-Aufnahmegerät in John Lennon’s Hotelzimmer in Toronto und überzeugt den Star ein Interview mit ihm zu machen. Er redet mit ihm über den Frieden, Musik, die USA, das Leben im Allgemeinen und die Bee Gees. 38 Jahre später teilt Levitan nun Lennon’s grenzenloser Geist und zeitlose Botschaften mit der Welt. Und wie er es tut, ist brilliant: gemeinsam mit dem Regisseur Josh Raskin und dem äusserst talentierten Zeichner James Braithwaite entsteht der animierte Kurzfilm I Met the Walrus, welcher 2009 als erster Film dank Hilfe des Internets einen Emmy Award abräumte. Ein kulturelles Vermächtnis nicht nur für Beatles-Liebhaber.

Levitan’s und Lennon’s ungewöhnliche Begegnung ist inzwischen auch als Buch erhältlich: I Met the Walrus: How One Day with John Lennon Changed My Life Forever — mit Jerry’s ganz persönlichen Erinnerungen an diesen Tag, Notizen von John und Yoko, den geheimen Zugangscode zu Lennon, Zeichnungen sowie dem Film und dem orignalen Audio-Interview.

Händel hits the road

Es gibt Momente im Leben von Daria van den Bercken, in denen sie von der Schönheit der Musik überwältigt ist. Einer dieser Momente stellte sich bei ihr ein, als sie der ruhigen, melancholischen und doch so energetischen Musik von Georg Friedrich Händel lauschte. Der Komponist wird ihrer Meinung nach viel zu wenig oft gespielt – ein Umstand, den die holländische Pianistin ändern möchte. Nebst diversen Konzerten wählt sie hierzu durchaus auch unorthodoxe Methoden: während dem Grachtenfestival 2011 liess sie sich Händel-spielend auf einem Autoanhänger durch die Strassen von Amsterdam kutschieren.