Silvesterabend

Für den romantischen Spielfilm 5oo Days of Summer standen sie bereits gemeinsam vor der Kamera und galten als ultimatives Traumpaar: Die schöne Zooey Deschanel (31) und der smarte Joseph Gordon-Levitt (30). Nun haben sich die beiden Schauspieler für eine kurze Jam-Session wieder zusammengefunden: ganz relaxt mit Ukulele und Gitarre singen sie eine etwas abgewandelte Form des Klassikers „What Are You Doing New Year’s Eve“ von Nancy Wilson – und zwar richtig gut!

Louis Armstrong und der erste Weihnachtsbaum

A propos Weihnachtsbaum: eine der Anekdoten, welche immer wieder in der Jazz-Welt auftaucht, ist diejenige von Trompeter-Legende Louis Armstrong, der mit 40 Jahren seinen ersten Weihnachtsbaum erhielt. Seine Frau erinnert sich:

“We finally went to bed. And Louis was still laying up in the bed watching the tree, his eyes just like a baby’s eyes would watch something… So finally I said, “Well, I’ll turn the lights out now on the tree.” He said, “No, don’t turn them out. I have to just keep looking at it. You know, that’s the first tree I ever had.”

Well, I hadn’t realized that you know. Louis was 40 years old and it seems to me that in 40 years a person would have at least one tree. I was all swollen up inside when he told me that. We were to leave the next day for Kansas City. I figured Christmas is over; today’s the 26th nowl I’ll leave the tree. Louis said, “No, don’t leave the tree; take the tree with you.” And he had me take the tree on those one-nighters. Before I even unpacked a bag I had to set that tree up, his Christmas tree….

I kept that first little tree until way after New Year’s, putting it up every night and taking it down every morning, in a dozen hotels. And then when I did take it down for the last time, Louis wanted me to mail it home. It was a real tree, not an artificial one, and I had to convince him– I really had to convince him– that the tree would dry up.”

(gefunden bei mental floss)

Wie der taube Beethoven komponierte

Jeder von uns, der sich ein wenig mit dem Werk und Leben von Ludwig van Beethoven befasst hat, fragt sich, wie es dem Komponisten wohl gelang, trotz seines stetig fortschreitenden Hörverlusts laufend weitere Meisterwerke zu erschaffen. Dieser Umstand wird sich wohl niemals gänzlich erklären lassen und trägt viel dazu bei, dass wir Beethoven als Genie verehren.

Aber Forscher des Niederländischen Zentrums für Stoffwechsel haben nun herausgefunden, dass sich seine fortschreitende Taubheit sehr wohl auf seine Komponiertätigkeit ausgewirkt hat: während in seinen Frühwerken viele hohe Töne vorkommen, konnte er mit der Zeit (ab 1812 mussten seine Gesprächspartner angeblich schreien, damit er sie noch verstand) diese Töne nicht mehr gut hören und hat stärker im mittleren Frequenzbereich komponiert. Bei seinen späten Werken verwendet er hingegen wieder häufig hohe Töne. Weil er da bereits völlig taub gewesen sei, habe sich der Komponist nur noch auf sein inneres Ohr verlassen, vermuten die Forscher.

Den ausführlichen Artikel gibts im British Medical Journal