
Etwa 16% der Weltbevölkerung lebt in Gebieten ohne Strom und bedient sich oftmals teurer und giftiger Substanzen (wie Kerosenlampen), um abends zuhause ein wenig Licht zu erzeugen. Genau für Menschen in diesen Regionen hat die Firma Graft Architects nun einen “Solarkiosk” entwickelt und in Äthopien nahe dem Langano-See zum ersten Mal eingesetzt, der durch seine integrierten Solaranlage genügend Energie für sein eigenes Funktionnieren generiert und – so hoffen die Entwickler – als eine Art Treffpunkt und Servicecenter der einheimischen Bevölkerung dienen wird. Nebst dem Verkauf von Kiosk-Produkten sollen die Menschen hier auch Solar-Laternen und Solar-Heim-Systeme erwerben können sowie das Internet nutzen, Musik hören oder Fernsehen.
So weit so schön. Wie immer bei solch guten Ideen wird es nun auf die konkrete Umsetzung und Akzeptanz der Bevölkerung vor Ort ankommen, denn sie müssen es sein, welche den “Solarkiosk” annehmen und zum Leben erwecken. Die Initiative sucht jetzt nach Kooperationen und Geschäftspartnern, welche die Herstellung und Verbreitung dieser Modelle unterstützt und somit hoffentlich einen kleinen Beitrag zur wirtschaftlichen und auch sozialen Entwicklung verschiedenster unterentwickelter Regionen leisten kann.
Mehr Infos und Bilder dazu gibts auf Designboom